Gruppenausstellung mit Jürgen Wolff in Frankfurt- Bornheim

Es stellen aus: MRS. VELVET G.OLDMINE, PELUSA PETZEL, MARTINA TEMPLIN, RAHULLA TORABI, JÜRGEN WOLFF

Nr93_1_lowHomo ludens (»der spielende Mensch«) ist ein Erklärungsmodell, wonach der Mensch seine Fähigkeiten vor allem über das Spiel entwickelt. Spielen wird dabei mit Handlungsfreiheit gleichgesetzt. Unsere kulturellen Systeme wie Politik, Wissenschaft, Recht, Religion usw. wurden zum Zwecke der Selbstorganisation ursprünglich aus spielerischen Verhaltensweisen entwickelt. Institutionell verfestigt haben sie sich im Laufe der Zeit über Ritualisierungen. Das Spielen im Sinne des Homo ludens setzt eigenes Denken voraus. Der Mensch findet im selbstgenügsamen, zweckfreien Spiel über Zufälle und Möglichkeiten Sinn und erwirbt dabei nebenbei Weltkenntnis. Sind diese »Resultate« des Homo ludens bedeutungsneutral? Wie sehr wird unsere Zukunft davon abhängen?

Die Ausstellung gibt künstlerische Positionen zu solchen und anderen Fragestellungen.

Ort: Ausstellungsraum Eulengasse, Seckbacher Landtstraße 16, 60389 Frankfurt-Bornheim
Vernissage am: Fr., den 28.07.2017, 19Uhr
Ausstellung bis 20.08.2017

Weitere Informationen: www.eulengasse.de und www.jfwolff.de

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